[:de]„Authentizität und Originalität“ zum Anfassen in der Olympiaregion Seefeld[:]

[:de]„Authentizität und Originalität“ zum Anfassen in der Olympiaregion Seefeld[:]

[:de]„Authentizität und Originalität“ zum Anfassen in der Olympiaregion Seefeld[:] 150 150 Biss PR

[:de]Seefeld/Tirol, 10. August 2016 – Bei Google findet man sie alle noch: den Wagner, Klöppler, Punzierer oder den traditionellen Zaunbauer. Aber im Internet kann man nur lesen und anschauen, jedoch nicht anfassen oder gar riechen. Hier in der Olympiaregion Seefeld kann Groß & Klein am 10. und 11. September 2016 mitmachen: Dann versammeln sich dort nämlich die altertümlichen Handwerker aus den unterschiedlichsten Teilen Österreichs, Südtirols und Bayerns anlässlich der 19. Tiroler Handwerkstage. Alle Besucher sind eingeladen, dem Wagner beim Bauen von Kutschenrädern, dem Klöppler beim Herstellen seiner Spitzenwäsche, dem Punzierer beim Prägen von Metall oder Leder und dem Zaunbauer beim Zaunziehen ohne Nagel oder Schraube über die Schulter zu schauen.

Was heute wie selbstverständlich als Ware aus der maschinellen Produktion über den Ladentisch geht, wurde damals in aufwendiger und geduldiger Handarbeit hergestellt und respektvoll an jede nächste Generation weitergegeben. Unter dem Motto „Authentizität & Originalität“ stellen in Seefeld die letzten Meister ihres Faches auf dem alljährlichen Fest „Altes Handwerk Tirol“ an über 100 Ständen ihr Können in teils ausgestorbenen Handwerkskünsten wie der Goldstickerei, dem Blaudruck oder der Handweberei vor und animieren zum Mitmachen. Die Besucher erleben eine Zeitreise durch die damalige Berufswelt und können erahnen, wie unvorstellbar schwer und schweißtreibend die Arbeit der damaligen Zeit auf 1.200 Metern gewesen sein muss. Alte Gerätschaften aus dem Ackerbau und der Waldwirtschaft, der ländlichen Hauswirtschaft sowie der Eisenverarbeitung am Hofe werden ausgestellt. Parallel dazu lädt ein Bauernmarkt am Seefelder Dorfplatz zum Bummeln und Verköstigen traditioneller Schmankerl ein.

Neben dem leiblichen Wohl mit regionalen Spezialitäten aus Großmutters Küche, wie „Kiachln“ und Zillertaler Krapfen, sorgen zahlreiche Musikgruppen für Unterhaltung mit echter „handmade“ Volksmusik. Das beliebte Highlight am Samstag ist auch in diesem Jahr wieder die historische Traktorenparade. Am Sonntag versetzt der Trachtenumzug mit über 800 Teilnehmern das Publikum in Staunen. Abgerundet wird das Fest durch eine Sonderausstellung zum Thema „Alles zur Tracht“, in der die traditionelle Herstellung verschiedener Kopfbedeckungen, Stoffdrucke und Stickereien im Vordergrund steht. Hierbei führen Federkielsticker, Handweber, Goldsticker, Blaudrucker und viele mehr ihr handwerkliches Können vor.[:]

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