Brustvergrößerung ganz schmerz- und risikoarm

Brustvergrößerung ganz schmerz- und risikoarm

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Berlin, Oktober 2016. Rund 1,5 Millionen Eingriffe weltweit, über 53.000 Eingriffe in Deutschland – die Brustvergrößerung führte auch 2015 wieder die Liste der am meisten durchgeführten Schönheitsoperationen bei den Frauen an (Quelle: Statista 2016). Nicht zuletzt aufgrund der großen Beliebtheit und dem wachsenden Wunsch nach einem natürlichen Aussehen, hat sich eine Vielzahl an unterschiedlichen Operationstechniken herausgebildet, die stetig verbessert werden, weiß Prof. Dr. Sinis, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie aus Berlin. Vor allem die Minimal Touch Technik hat sich in den vergangenen Jahren bewährt: Sie bietet im Bereich der Brustvergrößerung nicht nur mehr Patientensicherheit, sondern reduziert auch Schmerzen und schließt langfristige Komplikationen aus. Kurzum: Die Minimal Touch Technik ist nicht nur ein Trend, sondern die Zukunft der Brustvergrößerungen.

Die Minimal Touch Technik: Weniger Schmerz, kaum Risiko
Ein schonender Umgang mit dem umliegenden Gewebe – das ist der Anspruch der Minimal Touch Technik. Dadurch werden langfristige Komplikationen wie die Kapselfibrose, also die teilweise schmerzhafte Gewebeverhärtung, reduziert. Das hat zweierlei Gründe. „Wir reduzieren durch die Minimal Touch Technik zum einen unseren Kontakt zu dem eingebrachten Silikonimplantat“, so Prof. Dr. Sinis. Zum anderen wird die Präparation der Tasche, in der das Implantat eingesetzt wird, nun schonender vorgenommen. „Bislang wurde die Tasche durch die direkte Einwirkung der Hand des Chirurgen vorbereitet“, erklärt Prof. Dr. Sinis. „Das heißt, hier wurde der Bereich zum Teil sehr grob durch die Einführung der Hand unter dem Brustmuskel geweitet.“ Ganz anders bei der Minimal Touch Technik: Der Chirurg setzt seine Hände nicht mehr ein, also können keine Fasern oder Fussel von Handschuhen das Gewebe infizieren. Stattdessen bereitet man die Tasche präzise, sauber und ausschließlich unter Verwendung eines entsprechenden Instrumentariums vor. Das Implantat wird wiederum mit Hilfe eines Tunnels eingesetzt.

Die Vorteile der Minimal Touch Technik liegen auf der Hand. Kontaminationen oder Verunreinigungen werden verhindert. Denn: „Kompressoren, Bauchtücher oder sonstige Materialien, die trotz steriler Bedingungen im Operationssaal zur Bildung von Flusen führen könnten, werden grundsätzlich nicht verwendet“, so Sinis. Geringere Kontaminationen bedeuten gleichzeitig weniger Schmerzen, da ein operatives Trauma, also spätere Verletzungen, durch die moderne Operationstechnik reduziert wird.

Auf die richtige Nachbehandlung kommt es an
Gerade bei Brustvergrößerungen sollten Patientinnen vor allem auch auf die gebotene Nachbehandlung achten, empfiehlt der Berliner Spezialist. Darauf wird in der Praxis von Prof. Dr. Sinis besonderer Wert gelegt. Denn neben der Minimal Touch Technik setzt man heutzutage auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesie. „Hierzu gehört neben einem frühen und effizienten Schmerzschema, welches unmittelbar nach der Operation in den ersten Stunden zur Anwendung kommt, auch die weitere, engmaschige Begleitung der Patientinnen nach der Brustvergrößerung mit entsprechenden Medikamenten im ambulanten Bereich“, so der Berliner Experte für Schönheitschirurgie. Dadurch kann weitgehend garantiert werden, dass der Eingriff einer Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten zu einer schmerzfreien Operation wird.

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