Von Bärlauch bis Zitronenmelisse: Die Superpower aus dem Kräuterregal

Von Bärlauch bis Zitronenmelisse: Die Superpower aus dem Kräuterregal

Von Bärlauch bis Zitronenmelisse: Die Superpower aus dem Kräuterregal 1955 1295 Das Kroko
Die Superpower aus dem Kräuterregal

Berlin, April 2020. Kräuter ob aus dem Garten oder von der Fensterbank machen Gerichte zu wahren Köstlichkeiten – und sind gleichzeitig Wunderwaffen für die Gesundheit. Warum und welche Kräuter viel häufiger den Weg auf die Teller finden sollten, erklärt Silvia Bürkle vom Ernährungsprogramm Metabolic Balance. „Kräuter werden oft unterschätzt. Sie liefern nicht nur Geschmack, sondern sind auch noch reich an Flavonoiden, die besonders gut für das Immunsystem sind. Die ebenfalls enthaltenen Bitter- und Scharfstoffe unterstützen die Verdauung und einige ätherische Öle helfen sogar gegen Viren und Bakterien“, erklärt die Ernährungsexpertin Silvia Bürkle.

Die wichtigsten Kräuter, die in der Küche nicht fehlen dürfen:

  1. Zitronenmelisse – beruhigende Frische
    Der zitronig-frische Geschmack der Melisse steht nicht nur diesen Sommer geschmacklich hoch im Kurs, sondern das Kraut ist auch eine wahre Wunderwaffe. Sie gedeiht im heimischen Garten oder sogar auf der Fensterbank und kann frisch oder getrocknet verwendet werden. Vor allem wirkt Zitronenmelisse stimmungsaufhellend und stressmindernd. „Die in der Pflanze enthaltenden ätherischen Öle und Flavonoide sind dafür verantwortlich, dass die Melisse eine stresslindernde und auch einschlaffördernde Wirkung zeigt und deshalb auch bei Nervosität oder Unruhe beruhigend wirkt“, sagt Silvia Bürkle von Metabolic Balance. Frisch oder gekocht passt das Kraut zu Fischgerichten und Salaten, eignet sich, wie die Minze, auch als Tee oder als frisches Aroma in Süßspeisen oder mit Obst.
  1. Kresse – scharfes Superkraut
    Kresse wächst schnell und lässt sich einfach selbst auf der Fensterbank züchten, somit kann sie das ganze Jahr über als Energielieferant genutzt werden. Die kleine Pflanze steckt voll mit Vitamin C, welches das Immunsystem stärkt. Ebenso enthalten sind B-Vitamine, die entscheidend für Stoffwechselvorgänge sind sowie Kalium und Kalzium, die beide gut für die Knochen und Muskeln sind. Das in der Kresse enthaltene Eisen unterstützt den Energiestoffwechsel und spielt eine wichtige Rolle für die Blutbildung.
    „Kresse ist ein anspruchsloses Kraut, was in jeder Küche gedeihen kann und wenig Platz braucht. Neben den zahlreich enthaltenden Vitaminen, schmeckt Kresse zu fast allem, auf Salat, zu Quark oder auch warmen Gerichten wie Suppen oder Fleisch“, so Silvia Bürkle. Damit die Vitamine nicht zerstört werden, sollte die Kresse am besten frisch geerntet verzehrt werden.
  1. Rosmarin – mediterrane Würze
    Rosmarin ist vielen bekannt als Gewürz für Fleisch oder Kartoffeln und gibt Gerichten eine mediterrane Note. Rosmarin kann getrocknet und auch erhitzt verwendet werden. Dadurch kann es im Gewürzregal lange aufbewahrt werden. Rosmarin, ob frisch oder getrocknet, ist als krampflösendes Mittel bekannt und wirkt entspannend für die Nerven. Die ätherischen Öle lindern außerdem Verdauungsbeschwerden und helfen beim Reizdarm-Syndrom. „Rosmaringewürz kann verwendet werden, um Blähungen oder einem Völlegefühl entgegenzuwirken. Daher eignet sich Rosmarin ideal für deftige Speisen wie beispielsweise Fleisch-, Kartoffel- und Pilzgerichte“, fasst Silvia Bürkle zusammen.
  1. Bärlauch – Wohltat für den Darm
    Die Bärlauch-Saison beginnt Mitte März, wenn es vor allem frisch auf Märkten zu kaufen ist. Charakteristisch für Bärlauch ist das feine Knoblaucharoma, ohne den strengen Geruch. Die im Bärlauch enthaltenden Flavonoide sind bei Bluthochdruck wirkungsvoll und können auch den Cholesterinspiegel senken. Außerdem hilft Bärlauch bei Bauchschmerzen oder bei Blähungen. „Bärlauch kann helfen die Darmflora zu normalisieren, besonders wenn diese durch Antibiotika aus dem Gleichgewicht geraten ist“, erklärt Silvia Bürkle. Bärlauch ist frisch verzehrt auch eine Vitamin C Quelle und enthält ätherische Öle, wie das Lauchöl, welches gut für die Leber und Galle ist und gleichzeitig den Fettstoffwechsel anregt.
  1. Petersilie – bekannter Alleskönner
    Die Petersilie ist das wahrscheinlich bekannteste Kraut in unseren Breiten – und ist nicht nur ein beliebtes Gewürz, sondern hinter dem unscheinbaren Kraut verbirgt sich ein Alleskönner. Sie enthält Eisen, Zink und Kalium sowie Magnesium und Mineralstoffe, die der Körper für verschiedene Stoffwechselvorgänge braucht. Außerdem ist die Petersilie ein Vitaminlieferant, u.a. Vitamin A, B und C. Am meisten profitiert man von den Inhaltsstoffen der Petersilie, wenn diese roh verzehrt wird.  „Petersilie kann aber auch als Tee aufgebrüht werden, denn die entwässernde, harntreibende Wirkung des Tees, unterstützt die Nieren bei Entgiftungsprozessen des Körpers.  Es wirkt entwässernd und kann so Bluthochdruckpatienten helfen“, erklärt Silvia Bürkle.
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