Warum Start-ups PR brauchen

Warum Start-ups PR brauchen

Warum Start-ups PR brauchen 2560 1707 Das Kroko

Ein eigenes Unternehmen zu gründen bedeutet für viele Menschen Unabhängigkeit, Freiheit und die Möglichkeit, sich mit seinen Ideen zu verwirklichen. Doch der Aufbau eines eigenen Unternehmens ist sicherlich kein Kinderspiel. Denn ist das Produkt reif für den Markt, stellt sich doch die essenzielle Frage, wie man dieses vermarktet. Denn ein Produkt kann qualitativ noch so gut sein – am Ende muss es sich verkaufen. Daher gilt es bereits frühzeitig wichtige Fragen zu klären: Wer genau ist die Zielgruppe? Wie erreicht man diese am besten? Und auf welche Werbeträger- und Mittel sowie Marketingtools sollte man setzten? Bereits in diesem frühen Stadium der Unternehmensgründung spielt PR eine entscheidende Rolle, mit der man wichtige Anspruchsgruppen erreichen und den Markenaufbau unterstützen kann.  Als Kommunikations- und Presseagentur mit weitreichender Expertise im Bereich Food & Beverage, Nachhaltigkeit, Hotel & Tourismus sowie Lifestyle arbeiten wir bereits seit vielen Jahren mit Start-ups zusammen, darunter Flustix, CheWOW oder auch LastObject. In den kommenden Absätzen zeigen wir daher auf, warum sich Start-ups bereits frühzeitig mit PR auseinandersetzen sollten, worauf es zu achten gilt und wie Kommunikationsmaßnahmen den Erfolg und Aufbau eines noch jungen Unternehmens beeinflussen können.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Warum PR für Start-ups sinnvoll ist

Unter dem Begriff „PR“ laufen sämtliche Maßnahmen und Aktionen der Öffentlichkeitsarbeit zusammen. Sie hat das Ziel, Vertrauen zwischen dem jeweiligen Unternehmen oder Start-up und den Zielgruppen aufzubauen und die Bekanntheit zu steigern. PR beinhaltet operative Aufgaben wie beispielsweise den Aufbau und die Pflege von Beziehungen zu JournalistInnen, die Aufbereitung von Pressematerialien, die Planung von PR-Veranstaltungen oder beispielsweise auch die Abwicklung von Medienkooperationen und Influencer Relations. Aber auch strategisch-beratende Aufgaben, wie etwa die Definition von Zielgruppen, zählt in den Bereich von Public Relations. Insbesondere Letzteres bedarf einer größeren Betrachtung und ist längst nicht nur auf die Käufer herunterzubrechen. Denn auch InvestorInnen und künftige MitarbeiterInnen können durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen erreicht und angesprochen werden. Gleichzeitig lässt sich durch PR bereits frühzeitig die Reputation der Marke stärken und Kundenvertrauen aufbauen – was insbesondere für Start-ups wichtig ist. Denn im hart umkämpften Markt können sich nur solche Marken und Unternehmen langfristig positionieren, die einen klaren USP vorweisen, der von den Zielgruppen auch so wahrgenommen wird. Daher gilt es, eine Brand-Identity (wie ein Unternehmen von der Zielgruppe wahrgenommen werden möchte) und ein ‚Brand Image‘ (wie es von der Zielgruppe tatsächlich wahrgenommen wird) zu erarbeiten und diese auch kommunikativ abzubilden. Durch PR lassen sich diese Botschaften, aber auch die Vision und Mission nach außen transportieren.

Wie PR im Vergleich zum Marketing auf die Anspruchsgruppen wirkt

PR oder Marketing? Viele GründerInnen sehen sich vor der Herausforderung, sich für eines der beiden zu entscheiden. Dabei sollte klar sein: Das eine geht nicht ohne das andere. Und doch transportieren sie teils verschiedene Botschaften. Mit PR versucht man, über die Medien an die Zielgruppe heranzukommen. Das heißt: JournalistInnen fungieren als eine Art „Prüfungsinstanz“. Denn nur wenn diese von einem Produkt oder einer Dienstleistung überzeugt sind, werden sie darüber berichten. Das verleiht einer Marke Glaubwürdigkeit und spricht die Zielgruppe auf einen authentischen Weg an. Darüber hinaus genießen viele Medien innerhalb ihrer Leserschaft großes Vertrauen – und dies überträgt sich auch auf dessen Inhalte. Die LeserInnen eines Mediums sind oftmals schneller von den darin empfohlenen Produkten überzeugt, als es beispielsweise durch Fernsehwerbung der Fall wäre. Denn bei dieser Art von Werbung fehlt die Prüfungsinstanz. Daher hat das Medium, in dem ein Produkt präsentiert wird, erheblichen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Gleichzeitig überträgt sich das Image des Mediums auf das jeweilige Produkt. PR hat somit einen langfristigen Effekt und baut Beziehungen kontinuierlich auf. Natürlich bedeutet das nicht, dass sich ein Start-up deshalb zwischen Marketing- und PR-Aktivitäten entscheiden muss. Im Gegenteil: PR und Marketing sollten Hand in Hand gehen und sich in vielerlei Hinsicht ergänzen.

Welche Rolle spielt PR für Employer Branding und beim Gewinn von InvestorenInnen?

Wie bereits zuvor erwähnt, geht es bei PR nicht nur darum, die Endkonsumenten zu erreichen, sondern auch mit wichtigen Stakeholdern in Gespräch zu kommen. Dazu zählen unter anderem auch aktuelle wie auch potenzielle MitarbeiterInnen oder InvestorInnen. Durch PR lassen sich beispielsweise auch wichtige Unternehmenswerte kommunikativ offenlegen, was dazu führt, dass neue MitarbeiterInnen gewonnen und gehalten werden können. Denn Identifikation spielt in der heutigen Zeit eine entscheidende Rolle. Gleiches gilt für InvestorInnen. Nicht immer geht es diesen nur um das Produkt oder die Dienstleistung. Oft entscheidet auch die Unternehmensphilosophie über ein mögliches Investment, die durch PR kommuniziert werden kann.

In-house PR-Abteilung oder externe Agentur?

Nachdem wir nun die Vorteile von PR abgebildet haben, stellt sich die Frage: Braucht das eigene Start-up eine Agentur oder ließe sich das auch intern abdecken?

Für eine Agentur sprechen viele Gründe: Der Aufbau und die Pflege vertrauensvoller Beziehungen zu PressevertreterInnen dauert teils mehrere Jahre. Das gilt auch für entsprechendes Know-how und wichtige Skills. Eine Agentur verfügt über geballte und weitreichende Erfahrung und Expertise, auf die man als Start-up sofort zugreifen kann, statt diese selbst aufzubauen. Insbesondere da sich Start-ups zunächst auf ihr Kerngeschäft fokussieren, kann eine Agentur für Entlastung sorgen. Gleichzeitig liefert sie aufgrund ihrer externen Position neue Impulse, da der Blickwinkel ein anderer ist. Natürlich gilt es darauf zu achten, worauf die jeweilige PR-Agentur spezialisiert ist. Wir bei BISS PR decken die Themen Nachhaltigkeit, Food & Beverage, Hotel & Travel sowie Lifestyle ab und schaffen durch die teils unterschiedlichen Branchen erfolgreiche Synergie-Effekte.

Wie zu Beginn des Artikels erwähnt, betreuen wir seit einigen Monaten das Food Start-up CheWOW (www.chewow.de). Dieses hat es sich zur Mission gemacht, eine fleischfreie (Ernährungs-)Bewegung mit rein pflanzlichen Produkten voranzutreiben. Hierbei setzt das Bremer Gründerteam Marlo Kockerols und Federico Krader vor allem auf innovative und regionale Rohstoffe und hat seit Herbst 2020 zwei leckere Produkte in die Tiefkühlregale gebracht: knusprige vegane Nugg*ts aus Ackerbohnen und veganes Gyr*s aus Kürbiskernen. Während unserer Zusammenarbeit haben wir nicht nur den Produktlaunch begleitet, sondern platzieren durchgehend Themen rund um das Start-up in den Medien. Ob mit Unternehmens-News oder redaktionellen Themen wie der Weltvegantag am 1. November oder Lunch-Produkte während des Homeoffice: Wir bringen das Start-up kontinuierlich auf verschiedenen Kanälen ins Gespräch, um das Vertrauen zur Marke weiteraufzubauen – und das mit Erfolg.

 

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